Prüfung Beizgeräte / Granulatstreuer

Beizgeräte und Granulatstreuer dürfen künftig nur noch mit gültiger Plakette verwendet werden!


Aufgrund der Pflanzenschutz-Geräteverordnung müssen ab 2021 auch stationäre und mobile Beizgeräte für Saatgut, Beizgeräte zur Kartoffelbehandlung sowie schleppergetragene oder aufgebaute Granulatstreuer / Schneckenkornstreuer im Rahmen der Pflanzenschutzgerätekontrolle geprüft werden.

Diese Prüfung führen wir gerne für Sie durch.

 


 

Termine 2021

Februar
22. Februar 2021
24. Februar 2021


März
1. März 2021
1. März 2021
3. März 2021


in Gerolzhofen
in Unterpleichfeld



in Sonnefeld
in Hammelburg
in Holzhausen


Anmeldung unter 09382 / 9008-10
Anmeldung unter 09367 / 98885-14



Anmeldung unter 09562 / 9835-24
Anmeldung unter 09732 / 9190-17
Anmeldung unter 09725 / 707-0

Die Prüfung von stationären Beizgeräten führen wir bei Ihnen vor Ort durch. Hierfür werden individuelle Termine vereinbart.

Die Abrechnung erfolgt nach Aufwand, bei Prüfungen vor Ort werden zusätzlich Fahrtzeit und Fahrtkosten berechnet.

 

 


 

Vorbereitung und Durchführung der Kontrolle von Beizgeräten

Bei der Kontrolle von Beizgeräten werden schwerpunktmäßig Umweltaspekte berücksichtigt.

- Das Beizgerät muss zur Kontrolle sauber gereinigt sein, es dürfen sich keine Reste von Saatgut oder Beizmittel im Gerät befinden.
- Alle Geräteteile müssen ordnungsgemäß funktionieren und in einem einwandfreien Zustand sein. Falls Schäden an drehenden Teilen oder an elektrischen Leitungen und Antrieben eine Gefahr für den Prüfmonteur darstellen, wird die Kontrolle abgelehnt.
- Es darf beim Betrieb der Anlage kein Beizmittel ungewollt austreten. Beizmittelbehälter (Originalbehältnisse) sind in dafür geeignete Auffangwannen zu platzieren. Behälterdeckel (Mischbehälter, Nachmischbehälter,…) müssen ausreichend dicht abschließen und dürfen keine Löcher aufweisen.
- Eine Kalibrierung des Beizgerätes muss einfach möglich sein.
- Bei kontinuierlich arbeitenden Geräten muss eine automatische Abschaltung bei unterbrochenem Saatgutstrom vorhanden und funktionsfähig sein. Einrichtungen zur Staubabsaugung am Beizgerät müssen so gestaltet sein, dass kein beizmittelhaltiger Staub ins Freie gelangen kann.

 

Die Überprüfung der Geräte erfolgt vorwiegend durch Sichtprüfungen. Durchflussmesser, evtl. vorhandene Manometer oder Düsen (v. a. bei Kartoffelbeizgeräten) werden durch entsprechende Messungen kontrolliert. Bei Pumpen und automatischen Abschaltfunktionen erfolgen zusätzlich auch Funktionsprüfungen. Für die Kontrolle mit Flüssigkeiten müssen entsprechende Auffangbehältnisse vom Betreiber bereitgestellt werden.

 


 

Durchführung der Kontrolle von Granulatstreuern

- Das zu kontrollierende Gerät muss trocken, sauber und ohne sichtbare Reste von Granulaten oder Verkrustungen zur Kontrolle vorgestellt werden.
- Schutzeinrichtungen, Antriebe und Dosierorgane müssen sich in einem einwandfreien Zustand befinden.
- Es dürfen keine Undichtigkeiten vorkommen.
- Die Granulatdosierung muss einstellbar und eindeutig erkennbar sein.
- Eine Füllstandsanzeige des Behälters muss gut ablesbar sein.
- Granulatleitungen dürfen nicht geknickt oder beschädigt sein und müssen so verlegt sein, dass ein ungehinderter Granulatfluss gewährleistet ist.
- Falls ein Einarbeiten des Granulats vorgesehen ist, muss die Abschalteinrichtung für das Granulat unabhängig vom Aushebevorgang des Gerätes funktionsfähig sein.
- Das Gerät muss gegen Tropfwasser bzw. Niederschlag so geschützt sein, dass keine Feuchtigkeit an das Granulat gelangen kann. Behälterdeckel müssen entsprechend dicht sein. Auch Düngerstreuer zur Ausbringung von Granulaten (Pflanzenschutzmittel) benötigen eine ausreichende Abdeckung gegenüber Feuchtigkeit.

 

Die Kontrolle erfolgt bei Granulatstreuer ebenfalls überwiegend durch Sichtprüfungen. Bei Abschalteinrichtungen werden je nach Verwendungszweck zusätzlich auch entsprechende Funktionsprüfungen durchgeführt. Eine Verteilungsmessung ist nicht vorgeschrieben.